Vor 200.000 Jahren ausgestorbene neue menschliche Spezies mit eindeutigen körperlichen Merkmalen entdeckt

Corey

Zu den frühesten Menschen der Antike zählen die Neandertaler und der Homo Sapiens, die an Orten lebten, an denen die Ursprünge des Menschen ständig erforscht werden.

Da im Laufe der Jahre immer mehr Fossilien ausgegraben werden, stellt sich die Frage, ob es möglicherweise ältere Abstammungslinien gibt, als die Hauptgruppen der Menschen eingeteilt wurden. Dies könnte durchaus der Fall sein, da eine neue menschliche Spezies mit unterschiedlichen physischen Merkmalen entdeckt wurde, die vor 200.000 Jahren ausgestorben ist.

In Ostasien wurde eine Gruppe namens Homo juluensis entdeckt. Diese alten Leute hattensehr ausgeprägte Eigenschaften, darunter Schädel, die um einiges größer sind als die von Neandertalern und Homo Sapiens.

Um es ins rechte Licht zu rücken: Homo juluensis hatte einen Schädel mit einer Größe zwischen 103 und 109 Kubikzoll. Neandertaler hatten Schädel mit einer Größe von 88 Kubikzoll und Homo Sapiens hatten Schädel mit einer Größe von 82 Kubikzoll.

Dies bedeutet nicht, dass Homo juluensis zukunftsorientierter war als andere Menschenarten. Es bedeutete lediglich, dass sich mit der Evolution der Art auch der Schädel weiterentwickelte.

Was die ausgegrabenen Artefakte über Homo Juliensis aussagten

Die Artefakte, die mit den 16 Skeletten des Homo juluensis entdeckt wurden, zeigten, dass es sich um eine menschliche Spezies handeltegeschickte Jäger, die in kleinen Gruppen lebten. Es wird angenommen, dass die alten Menschen bei der Jagd auf Wildpferde zusammenarbeiteten, nicht nur zur Nahrungserhaltung, sondern auch für andere Zwecke.

Nach den Erkenntnissen der Archäologen an der Fundstelle des Homo juluensis blieb nichts vom Pferd ungenutzt. Sei es der Verzehr von Fleisch und Mark oder die Verwendung der Häute als Kleidung und als Decke, um sich in den kalten Wintern der Eiszeit des späten Quartärs warm zu halten, nichts ging verloren.

Aufgrund der Entdeckung alter Menschen wie des Homo juluensis müssen Archäologen angesichts der Beweise, die neue Fossilfunde liefern, ihre bisherigen Vorstellungen über die Evolution überdenken.

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Laut Co-Autor Christopher Bae, dessen Studie warveröffentlicht inNaturkommunikation, die Realität vonDie menschliche Evolution ist weitaus „komplexer“ als bisher angenommen.

Obwohl Homo juluensis eine so enge Gruppe von Menschen ist, würde er irgendwann aussterben, was es anderen Menschenarten ermöglicht, den Evolutionsprozess fortzusetzen.

Was das Aussterben des Homo Juliensis verursachte

Leider war genau das, was Homo juluensis bei der Jagd so erfolgreich gemacht hat, wahrscheinlich auch ihr Untergang.

WeilHomo juluensis lebte in so kleinen Gruppen, war ihre Fähigkeit, kalte Winter oder Zeiten mit Nahrungsknappheit zu überleben, schwieriger als für Gruppen mit größeren Populationen. Dies könnte dazu geführt haben, dass diejenigen, die überlebten, mit anderen durch Ostasien reisenden Menschenarten interagierten und sich möglicherweise mit ihnen paarten, was die Ähnlichkeiten zwischen Homo juluensis und anderen Menschenarten in der Region erklären würde.

DerDenisova-Menschen waren eine Gruppe ausgestorbener Menschen, die auch in Ostasien lebtensowie Sibirien. Die Gruppe lebte vor 200.000 bis 50.000 Jahren und weist Ähnlichkeiten mit dem Homo juluensis auf.

Wie Homo juluensis hatten Denisova-Menschen große Zähne und einen größeren abgeflachten Kopf als Neandertaler. Noch interessanter ist, dass beim Vergleich der an verschiedenen archäologischen Stätten gesammelten Zähne von Homo juluensis und Denisova-Menschen ähnliche Bissspuren auftraten. Dies veranlasste Bae und seine Co-Autoren in ihrer Studie zu der Annahme, dass Denisova-Menschen keine Spezies der alten Völker seien, sondern eine generische Gruppe, von der kleine Unterarten unterschieden werden könnten.

Ob Homo juluensis ausgestorben ist, weil er in den Elementen Ostasiens nicht mehr existieren konnte, oder ob genetisch dominantere Gruppen letztendlich dazu geführt haben, dass die Art nicht mehr existierte, muss noch geklärt werden. Um diesbezüglich Schlussfolgerungen zu ziehen, sind weitere DNA-Tests und mehr zu vergleichende Proben erforderlich. Daher könnte es einige Zeit dauern, bis Homo juluensis von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als eigene prähistorische Art betrachtet wird.